Im Lungau wächst in einer Seehöhe zwischen 1000 und 1700 m das Holz sehr langsam und gewinnt dadurch besondere Widerstandsfähigkeit. Hier entsteht das wertvolle, feinwüchsige Hochgebirgsholz, das wir als unser bevorzugtes Baumaterial verwenden: die Lungauer Lärche. 

Die Materialauswahl und der Entschluss, bei der Herstellung unserer Spielgeräte bestimmte Bearbeitungsmethoden einzusetzen, ist eine bewusste Entscheidung zugunsten des Spielwertes.

  • Holz erhöht den Spielwert in hohem Maße
  • Holz ist sinnlich
  • Holz wirkt der Abstumpfung entgegen
  • Holz ist sehenswert
  • Holz ist (er)fassbar
  • Holz schafft Raum
  • Holz lässt Verbindungen entstehen

Robuste Rutschen aus V2A Edelstahl mit ausgeklügeltem Rutschprofil.

Wasserspielelemente aus Edelstahl unterstützen die Wassererfahrung als reines, klares Element.

Beton in vielen Farben verwenden wir für Streichelsteine, Spieltiere, Skulpturen und Wasserschalen.


Die acht Moser Holzqualitätskriterien:


Herkunft:

Wir verwenden feinwüchsige Hochgebirgslärchen aus einer Meereshöhe von 1000 bis 1800 m. In dieser Höhe entwickelt das Holz im Gegensatz zur Flachlandlärche die notwendige Resistenz gegen holzzerstörende Pilze.

Fällzeit:

Unsere Lärchen werden im Winter gefällt, damit das Holz abtrocknen kann, bevor im Frühjahr keimfähige Pilzsporen auftreten.

Verkernung:

Während des Alterungsprozesses des Baumes werden Kernstoffe eingelagert die das Holz widerstandsfähig machen.

Splint:

Junges unverkerntes Holz im Außenbereich des Baumstammes hat keine natürliche Dauerhaftigkeit. Wir schälen daher unsere Baumstämme konisch splintfrei. Im Gegensatz zum einfacheren zylindrisch Rundfräsen werden dabei keine Holzfasern angeschnitten und die natürliche Struktur des Baumes bleibt erhalten.

Jahrringbreite:

Je enger die Jahrringe, desto fäulnisresistenter. Wir verwenden nur besonders engringiges Gebirgsholz.

Geradschäftigkeit:

Wir achten darauf, dass Rundhölzer zentrierte Jahrringe haben und in der Randzone nur engringiges Holz aufweisen.

Pilzbefall:

Pilzbefallene Bäume sortieren wir konsequent aus.

Holzfeuchtigkeit:

Pilze brauchen Feuchtigkeit. Wir trocknen unser Holz auf 15 % herunter, bevor es verbaut wird.


Das Qualitäts Gütesiegel des Spielplatzbauer Verband Austria:


Was ist das Qualitätsgütesiegel?

Das Qualitätsgütesiegel wurde von Fachunternehmen entwickelt. Es ist ein Qualitäts- und Sicherheitsstandard zum Schutz der Spielplatzbetreiber vor nicht den Normen entsprechenden Geräten, Arbeiten und sonstigen unlauteren Angeboten.
Das Qualitätsgütesiegel des SBVA regelt die Vorgänge und Maßnahmen im Spielplatzbau sowie die damit verbundenen Tätigkeiten, Schulungen und Entwicklungen im Einklang mit der gültigen Europanorm und der österreichischen Gesetzeslage.


Wer kontrolliert die Betriebe und wie?

Der TÜV Austria ist als Kontrollorgan für den SBVA tätig und erfüllt diese Aufgabe als unabhängige und unparteiische Organisation. 

Der TÜV Austria ist aber nicht nur mit der Kontrolle der Betriebe beauftragt, sondern fungiert auch bei und mit den Betrieben als Berater in unterstützender Funktion zur Verbesserung der Arbeitsabläufe zur Schulung der Betriebe sowie bei Material und Qualitätsfragen. 


Was sagt das Gütesiegel über den Betrieb aus?

Die Mitgliedsbetriebe des SBVA verpflichten sich mit der Unterschrift zur Einhaltung des Qualitätsgütesiegels (Einverständniserklärung), alle Maßnahmen zu treffen und alle Auflagen einzuhalten, um als Fachbetrieb Ihre Kunden mit diesem Wissen so zu betreuen, damit diese aus rechtlicher Sicht möglichst vor Schaden bewahrt werden.
Diese Maßnahmen und Investitionen dienen einer sicheren und qualitativ hochwertigen Zukunft auf österreichischen Spielplätzen - beginnend bei der Planung durch fachlich versiertes Personal über Handels- und Dienstleistungsfachbetriebe mit geschulten Mitarbeitern bis hin zum verantwortungsbewussten und gut informierten Auftraggeber und Erhalter - damit unsere Kinder in Ihrer Entwicklung nicht unnötigen und unsichtbaren Gefahren ausgesetzt werden.


Welche Betriebe sind Mitglieder im Verband und haben alle automatisch das Qualitätsgütesiegel?

Den aktuellen Mitgleiderstand könne Sie auf der Homepage des Spielplatzbauer Verbandes jederzeit abrufen. Es sind auch die Betriebe angeführt, die den Verband unterstützen.

NEIN, es sind nicht alle Mitgliedsbetriebe automatisch auch zertifiziert das Qualitätsgütesiegel zu führen.

Betriebe, die noch an der Erfüllung der Richtlinien arbeiten, sind als "Anwärter" im Beobachtungsstatus und werden bei der nächsten Vergabe im kommenden Jahr die Zertifizierung erreichen. Die Auflagen erfüllen die Betriebe freiwillig, um Fachlichkeit und Verantwortung zu zeigen.


Wer ist der Verband und was macht er?

Zusammenschluss österreichischer Fachfirmen auf dem Gebiet des Spielplatzbaus und der Spielplatzerhaltung zur Qualitätssicherung und normgerechten Ausführung der Spielplätze, sowie deren Erhaltung und Kontrolle durch ein unabhängiges akkreditiertes Prüforgan.

Aufklärung und Information der Spielplatzerhalter betreffend der jeweils gültigen Normen und der Verkehrssicherungspflicht sowie den damit verbundenen Konsequenzen.

Erstellen, veröffentlichen und pflegen von Informationslisten über Produkte, die nicht den Normen entsprechen (z.B. Direktverkauf nicht normgerechter Geräte von Firmen aus dem Ausland, keine österreichischer Vertretung).

Entsenden eines fachlich versierten Vertreters in den Normungsausschuss.

Ausarbeiten und verwalten eines Qualitätsgütesiegels, das an die Mitgliedsbetriebe auf Dauer einer bestimmten Zeit bei laufender Kontrolle durch ein unabhängiges Kontrollorgan verliehen wird und somit Betriebe als Fachbetriebe ausweist, die sich an die Normen und Qualitätsansprüche halten.