Ökologie/Schutz

Entsorgungsproblem

Wie bei allen technischen Produkten, sollte man die Entsorgungswege schon bei der Anschaffung klären ob die Spielgeräte aus Beton, Kunststoff, lackiertem, verzinktem Metall, Edelstahl, Spanplatten oder Holz bestehen.


Chemischer Holzschutz, Imprägnierung

Alle chemischen Schutzmittel und verleimte Hölzer sind in irgend einer Form giftig. Leider nicht nur für Holzschädlinge, sondern auch für Mensch und Umwelt. Beim Entfernen abgenützter Spielgeräte sieht sich der Erhalter mit einem oft beträchtlichen Berg an Problemmüll konfrontiert. Als solcher ist kesseldruckimprägniertes Holz - im derzeitigen Sinne - zu behandeln und zu entsorgen.


Naturholz für Spielgeräte im Freien

Wir haben uns vor 20 Jahren entschlossen unser Holz nicht mehr mit hochwirksamen chemischen Giften zu schützen, sondern durch die Wahl resistenter Holzarten und die spezielle Verarbeitung die erforderliche Lebensdauer für den Einsatz im sensiblen Bereich Kinderspielplätze zu erreichen.


Lungauer Lärche

Dieses Hochgebirgsholz, nach unseren "Acht Moser Holzqualitätskriterien" ausgewählt und richtig verbaut, erreicht Lebenszeiten, die die von sonstigen druckimprägnierten Nadelhölzern weitaus übertreffen. Für die besonders gefährdete Übergangszone zwischen Luft und Erde, der sogenannte "Tag-Nacht" Bereich bei erdverbauten Hölzern verwenden wir Robinie, einheimisches Eichenholz oder Stahlschuhe. Stirnflächen versiegeln wir mit natürlichem Wachs.


Holz v. Spezialisten richtig eingesetzt - Lösung für die Zukunft

Chemisch unbehandelte Holzprodukte erfordern zu ihrer Herstellung weniger Energie als aus den Reststoffen und dem Produkt nach Gebrauch erzeugt werden kann und sind daher Plusenergieprodukte. Das heißt, wir können sie herstellen, nutzen und haben noch einen Energieüberschuss. Plusenergie ist die Lösung für die Zukunft!


 

Erzeugung kernfreier Querschnitte

Um die Rissbildung an verbauten Hölzern zu vermeiden, versucht man, kernfreie Querschnitte zu erzeugen. Das ist bei Brettern und Kanthölzern relativ unproblematisch.
Bei Rundholz sind einige wesentliche Überlegungen über die Sinnhaftigkeit anzustellen. Wesentlicher Grundsatz muss sein, sparsamst mit Rohstoff und Energie umzugehen.

 

Großer Rohholzquerschnitt

Um z.B. kernfreie Rundhölzer mit einem Durchmesser von 16 cm zu erzeugen, braucht man einen Rohholzquerschnitt von mindestens 50 cm Zopfdurchmesser. (Als Zopf wird das dünnere Ende des Stammes bezeichnet.)


Großer Energieaufwand

Um Kernfreie Rundhölzer fräsen zu können ist es erforderlich, vorher mehrstielig kernfreie Kanthölzer zu sägen. Das ist ein zusätzlicher, aufwendiger und energieintensiver Produktionsvorgang.


Großer Materialaufwand

Die vorher kernfrei gesägten Kanthölzer werden nun in einem aufwendigen Verfahren rundgefräst. Dabei wird nicht nur minderwertiger Splintanteil (äußerste Holzschicht eines Baumstammes), sondern auch ein beträchtlicher Teil des hochwertigen und resistenten Kernholzes weggefräst und z.B. zu Brennmaterial gemacht.

Wir verwenden Rundhölzer mit Kern, wo Rissbildung sich nicht nachteilig auswirkt, oder kernfreie Kanthölzer beim Bau unserer Spielgeräte.

Farbgebung

Bei gewünschter Farbgebung für unsere Holzspielgeräte und als Grundmaterial für unsere Federwippgeräte, verwenden wir neben umweltfreundlichen Lasuren in erster Linie umweltschonendes, voll recyclebares, durchgefärbtes und halogenfreies Polyethylen das dem Österreichischem Umweltzeichen entspricht.